Mischpult – Mixer

Was ist ein Mischpult überhaupt?

Ein Mischpult, auch Mixer genannt, kann man sich wie eine Zentrale vorstellen, bei der sämtliche Komponenten beziehungsweise Tonsignale, wie Mikrofone, Plattenspieler oder CD-Player zusammengeführt werden.

Ein Mixer mischt, wie der Name schon sagt, also mehrere Signale über Kanäle zusammen.

Ein Pult besitzt dabei ganz verschiedene Kanäle, auf welchen die Signale summiert werden. So kann ein Mischpult, je nach Art, 2 bis hin zu beispielsweise 56 Kanälen besitzen.

Doch er kann nicht nur mischen, sondern auch unterschiedliche Signalpegel auf ein gemeinsames Maß zusammenführen.

Aufgrund der Digitalisierung, entwickeln sie sich dementsprechend auch immer mehr in Richtung digitaler Mixer. Dennoch sind analoge Modelle noch sehr gefragt und populär. Ebenso werden sie mit neuen Funktionen sowie Features immer umfangreicher und komplexer.

 

Es gibt zwei verschiedene Arten von Mischpult.

Zum einem gibt es, wie eingangs erwähnt, die analogen, zum anderem die digitalen Audio-Mixer.

Gerade im DJ-Bereich werden digitale Mixer immer beliebter. Neben diesen reinen Formen gibt es auf dem Markt aber auch Hybride zu kaufen, die beide Arten miteinander kombinieren. Wie so oft haben all diese Varianten ihre Vor- und Nachteile.

Analoge-Mischpulte:

Analoge Mischpulte sind bis dato immer noch sehr populär. Der Klang eines analogen ist meist hervorragend.

Besonders beliebt ist auch die Bedienung , welche aufgrund der gleichzeitigen Zugriffsmöglichkeit auf allen Kanäle besonders einfach ist.

Digitale Mischpulte:

Digitale Mischpulte lassen sich bezüglich der Anzahl an Bedienelementen vereinfachen, weil Regler mit verschiedenen Funktionen gleichzeitig belegt werden können.

Somit sind digitale Mixer platzsparend und in der Regel günstiger im Einkauf.

 

Aufbau von Mischpultgeräten

Ein Mischpult ist in der Regel in unterschiedliche Funktionsgruppen unterteilt.

  • Als aller erstes befinden sich an einem Mixer die Audio-Eingänge, welche nach Stereo und Mono gruppiert sind.
  • Danach folgen die Subgruppen. Diese fassen die Eingangssignale zusammen. So kann beispielsweise die Lautstärke verschiedener Eingänge gleichzeitig geregelt werden.
  • Bei DJ-Mixer findet man außerdem noch den Crossfader, welcher die Lautstärke auf 2 Kanälen regelt und somit beispielsweise zwei Musikstücke überblenden kann.
  • Zusätzlich folgen Rückkanäle und Effekte. Zum Schluss wird der Mix über einen Master-Fader zusammengeführt.

Mischpult kaufen je nach Bedarf

Als erstes sollte man sich fragen, ob man mit dem Mixer Musik auflegen will oder diesen für das eigene Tonstudio zum Aufnehmen verwenden will. Möchte man Musik auflegen, sollte man sich auch im Klaren sein, welche Musik gespielt wird.

Club-Mixer besitzen vier bis sieben Kanäle. DJ-Mischpulte für Hip-Hop in der Regel nur zwei.

Dafür liefert ein DJ-Mixer einen sehr klaren Sound. Für bestimmte Events benötigst Du ebenso verschiedene Anschlüsse. Also solltest Du auch mehrere Eingänge für Effekte, Plattenspieler oder Line-Pegel-Geräte im Hinterkopf behalten. Achte außerdem auf eine gute Verarbeitung. Qualitatives Material erhöht die Langlebigkeit deines Pults bei nächtelangem Dauereinsatz.

Preis spielt auch eine Rolle

Es gibt sie in unterschiedlichen Preis-Kategorien. So gibt es welche auch schon für circa 40€. Kriterien, wie Verwendungszweck, Umfang, Qualität oder Marke ergeben den Preis. Anfängern sei erst mal davon abzuraten, sich direkt den teuersten zu kaufen.

 

Mehrkanal Mischpult

Ein mehrkanal Mischpult kombiniert mehrere Audioeingänge und gibt sie in Form neuer Kombinationen aus.

Der “Mehrkanalzusatz” ist darauf zurückzuführen, dass solche Geräte Signale von mehreren Quellen über mehrere Kanäle gleichzeitig empfangen und verarbeiten.

Wie funktioniert ein mehrkanal mischpult?

Über Eingänge (Kanäle) werden Stimmen, Melodien in die Mischeinheit geleitet. Die dort befindlichen Equalizer, Lautverstärker und Effektsektionen kombinieren und verändern diese Signale nach dem Wunsch des Nutzers.

Seine Wünsche drückt der Nutzer mithilfe von Reglern, Fadern und Knopfdrücken, die sofort an die feine Elektronik des Gerätes wiedergegeben werden.

Welche Arten von mehrkanal Mischpulten gibt es?

Die Zahl der Kanäle kann ganz stark variieren. Es gibt Mischpulte mit 2, 4 6 und 8 Kanälen.

Nach der Art und Weise, wie Signale verarbeitet werden, unterteilen sich Mehrkanalmischpulte in analoge, digitale und Hybridmischpulte.

Bei einem 4 Kanal Mischpult handelt es sich hierbei um ein Mischpult, welches über 4 Kanäle verfügt. Dadurch lassen sich mehr Geräte anschließen als zum Beispiel bei 2 Kanal Mischpults.

Unter anderem können somit 4 Plattenspieler oder andere Quellen angeschlossen werden. Somit ergibt sich die Möglichkeit, mehrere Ton-Quellen miteinander zu mischen.


Ein 8 Kanal Mischpult  ist ein Gerät zum Kombinieren von Melodien aus unterschiedlichen Quellen. Auch zum Mixen von Stimme und Melodie auf z.B. Karaoke-Partys kann es verwendet werden. Wie die Bezeichnung bereits verrät, hat das Gerät ganze 8 Kanäle, was auch echte Partys mit professioneller Musikqualität ermöglicht.

Wie sind sie ausgestattet?

Ein Mischpult mit zwei Kanälen hat einen Mikrofon- und einen Lineeingang.

In Pulten mit mehr Kanälen vergrößert sich die Zahl der Eingänge und es kann auch eine oder mehrere Bluetoothschnittstellen geben.

In digitalen und Hybridpulten befinden sich auch elektronische Wandler, die elektrische Signale in Elektronsiche verwandeln.

Hinzu kommt noch die Verbindung von analogen mit elektronischen Einheiten in einem Hybridmischpult. Alle Mischpulte haben dagegen mindestens einen Equalizer, einen Verstärker, ein Pad-Schalter, ein Trittschallfilter.

Ein- und Ausschalter gehlören zur Ausstattung der Pulte genauso wie Crossfader, die die eingehende Signale verteilen und so den Klang der Musik beeinflussen.

Und bei professionellen Modellen finden sich nicht selten Joghwheels und Effekteinheiten, die das Scratchen und andere Spezialeffekte während Veranstaltungen ermöglichen.

 

Redaktion

Die Redaktion besteht aus einem Team vom Rechercheurin, Lektorat .

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